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  29.09.2021
  René MARCIC - zu seinem 50. Todestag
  Erwin Bader / Paul R. Tarmann (Hrsg.):
"Um Mensch und Recht - Zum 50. Todestags des humanistischen Rechtsphilosophen und Publizisten René Marcic"

Am 2. Oktober 1971 verstarb René Marcic auf tragische Weise. Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums dieses Ereignisses soll sich dieses Buch mit dem Denken dieses großen Humanisten, Rechtsdenkers und Publizisten auseinandersetzen. Sein Denken scheint für heutige demokratiepolitische Diskurse äußerst relevant und richtungsweisend. René Marcic veröffentlichte eigenständige und fachlich anerkannte Gedanken zur Demokratie und zum Rechtsstaat, darüber hinaus auch zur Reform dieser beiden Institutionen. Seine Rechtsontologie wurde in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen anerkannt und diskutiert, sowohl vom Westen als auch von den kommunistischen Staaten des Ostens. Die Beschäftigung mit dem Werk von René Marcic ist daher nicht nur von historischem Wert, sondern vor allem auch zukunftsweisend. Durch das geplante Buch soll sein Denken auch für heutige Debatten fruchtbar gemacht werden.Mit Univ.-Prof. Dr. Erwin Bader und Prof. DDr. Paul R. Tarmann konnten zwei herausregende Wissenschaftler als Herausgeber gewonnen werden. Das Buch bringt Beiträge von:

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  09.10.2021
  MEINE FARBEN und ICH
  Brigitte AIGINGER
"MEINE FARBEN UND ICH - Landschaften und Akte ..."
Das Buch zum Werk von Brigitte AIGINGER. Faszinierend und sehenswert!
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  09.10.2021
  FARBE schafft FREUDE — Das JAHRGANGSBILD zur DENKWERKSTATT 2021 von Brigitte AIGINGER
  Das Bild zeigt die unerwartete Dynamik der gesellschaftlichen Veränderungen im Jahre 2020. Begonnen wurde das Bild im fast grenzenlosen Optimismus der Vorpandemiezeit mit den Themen „Altern in Würde“ und „Farbe schafft Freude“. Die Personen im Vordergrund sind farblich froh gestaltet, inmitten einer gartenähnlichen Umgebung mit Blumen, Gräsern und Pflanzen. Mit den Händen suchen sie Nähe beim gemeinsamen Altern, in den Gesichtern ist schon leise eine Unsicherheit zu erkennen. Den Figuren im Hintergrund, im Lock down gemalt, fehlt die Farbenfreude, ausdrückend die Unsicherheit, ob die Reformvorhaben unter diesen Umständen weiter voll gelingen werden.
Gesamtbildlich dominiert das Paar im Vordergrund – also die positive Stimmung zum Altern in Würde, doch die Wesen im Hintergrund mahnen uns, in den Anstrengungen zum Erreichen dieser Ziele nicht zu ermüden. (Brigitte Aiginger)
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  Titel: Um Mensch und Recht - Zum 50. Todestags des humanistischen Rechtsphilosophen und Publizisten René Marcic / edition Widerhall, Band 6
  Autor: Erwin Bader / Paul R. Tarmann (Hrsg.)
  ISBN: 978-3-9519838-5-1
  Inhalt: Erscheint: Ende Oktober 2021
Am 2. Oktober 1971 verstarb René Marcic auf tragische Weise. Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums dieses Ereignisses soll sich ein Buch mit dem Denken dieses großen Humanisten, Rechtsdenkers und Publizisten auseinandersetzen. Sein Denken scheint für heutige demokratiepolitische Diskurse äußerst relevant und richtungsweisend. René Marcic veröffentlichte eigenständige und fachlich anerkannte Gedanken zur Demokratie und zum Rechtsstaat, darüber hinaus auch zur Reform dieser beiden Institutionen
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  Titel: Austria semper reformanda (5 Bände)
  Autor: Peter DIEM
  ISBN: 978-3-9504954-3-0
  Inhalt: Erscheint im Oktober 2021
Mit „Austria semper reformanda“ legt Peter Diem in fünf Bänden eine umfassende Dokumentation seines Schaffens vor. Es umfasst Texte, Studien und Initiativen des Autors auf den Gebieten Politik, Religion, Österreichkunde und angewandte Sozialwissenschaft, abgerundet durch persönlich gehaltene Essays.
Vor dem Leser entsteht ein profunder Überblick über die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen der letzten 65 Jahre.
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  Titel: DAS DING IN SICH - Philosophische Wege zu einem neuen Realismus
  Autor: Werner REISS
  ISBN: 978-3-9504954-2-3
  Inhalt: erscheint: Oktober 2021
Ein Ding ist ein Gegenstand des Alltags, zu dem man immer wieder zurückkehrt und dessen Gebrauch selbstverständlich ist. Zugleich kommt es in unzähligen Verwendungsweisen vor, auch in der hohen Philosophie. Der Werner Reiss bemüht sich, eine Brücke zwischen beiden Verwendungsweisen zu schlagen und dabei den modischen Kult um ein „einfaches Leben“ zu vermeiden. Das ist nicht einfach, wie er zeigt, denn das Ding, zu dem man immer wieder zurückkehrt, ist ja auch die ideale Projektionsfläche für alle Bedürfnisse und Sehnsüchte des Benutzers
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  Titel: Leben und Sterben - Zur Ethik der Thanatagogik / edition Widerhall, Band 5
  Autor: Martin SAMPT
  ISBN: 978-3-9519838-4-4
  Inhalt: Lieferbar!
Jeder Mensch wird einmal sein Leben loslassen oder vielleicht treffender gesagt, den Tod ins Leben lassen müssen. Sich mit dem Sterben und dem Tod auseinanderzusetzen, ist ein integraler Aspekt des Lebens. Wir können diesem Lebens-Thema nicht ausweichen. Der Mensch steht von Anfang an in der Spannung von Werden, Sein und Vergehen.
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  Titel: „Die neue Kirche — Was Christen heute glauben“ — mit einem Vorwort von Paul F. Röttig
  Autor: Herbert KOHLMAIER
  ISBN: 978-3-9504954-1-6
  Inhalt: Herbert KOHLMAIER „Die neue Kirche – Was Christen heute glauben“ — mit einem Vorwort von DDr. Paul F. Röttig.

Lieferbar: 31.5.2021

Die Kirche hat nur als offene geschwisterliche Gemeinschaft Zukunft, die sich für umfassende Menschlichkeit einsetzt. Es liegt nun in der Hand jedes Katholiken und jeder Katholikin, in der Gesinnung eigener christlicher Verantwortung die rettende Wende zu herbeizuführen. Doch die Besinnung auf das Liebesgebot sollte allseits geschehen!
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  Titel: Kann Schule glücklich machen? Über Möglichkeiten und Arten der Glücksvermittlung nach Nossrat Peseschkian / edition Widerhall, Band 4
  Autor: Sonja KÄFERBÖCK
  ISBN: 978-3-9519838-3-7
  Inhalt: edition Widerhall, Band 4, lieferbar

Unter der Prämisse, dass Schule einen wesentlichen Beitrag zum Glück junger Menschen leisten kann – und auch soll –, will dieses Buch, auf Basis von Nossrat Peseschkians gedanklichem Erbe, einen anderen Weg vor- und einschlagen. Nach einer intensiven Beschäftigung mit Peseschkians Welt- und Menschenbild, finden sich in diesem Buch praxis-orientierte Antworten auf die Frage, welche Möglichkeiten und Arten der Glücksvermittlung im Unterricht sich von dessen Glücksbegriff ableiten lassen.

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  Titel: DAS SCHICKSAL WALTET - DER MENSCH GESTALTET - mit VERSÖHNUNG und FRIEDEN und einem Beitrag von Sebastian Fleischer über die Autorin / 4. Auflage
  Autor: Elisabeth LUKAS
  ISBN: 978-3-9503682-3-9
  Inhalt: Lieferbar: 19.2.2021 <<<
In den Fußstapfen ihres weltberühmten Lehrers Viktor E. Frankl und kraft ihrer jahrzehntelangen Praxis als Psychotherapeutin und Hochschul-dozentin für Logotherapie fällt es Elisabeth Lukas nicht schwer, ihre Leserinnen und Leser davon zu überzeugen, dass das Leben bedingungslos sinnvoll gestaltet werden kann, wie auch immer die Würfel des Schicksals fallen (oder bereits gefallen sein) mögen. Es ist faszinierend, ihren Argumenten zu folgen und in authentischen Beispielen die Botschaft zu entdecken: Das kannst du auch!
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  Titel: Fastenkunst — Kunst in der St. Johannes Nepomuk-Kapelle von Otto Wagner am Gürtel in Wien
  Autor: Werner REISS
  ISBN: 978-3-9504954-0-9
  Inhalt: Fastenbilder und Fastentücher sind seit Jahrhunderten eng mit der vorösterlichen Passionszeit, der Fastenzeit, verbunden. In der Otto Wagner-Kapelle (recte St. Johannes Nepomuk-Kapelle) am Währinger Gürtel in Wien ist es, einer Initiative von Monsignore DDr. Werner Reiss folgend, zur Tradition geworden, jedes Jahr ein neues Fastenbild zu beauftragen. Renommierte Künstlerinnen und Künstler stellen sich Jahr für Jahr dieser theologisch äußerst anspruchsvollen Herausforderung. Der kunsthistorisch so bedeutende Kirchenbau von Otto Wagner und die jährlich wechselnden Fastenbilder verschmelzen zum Gesamtkunstwerk.

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  Titel: Ihr Recht geht vom Volk aus — 100 Jahre österreichische Bundesverfassung. Staatssymbole und Staatsziele
  Autor: Manfried WELAN und Peter DIEM
  ISBN: 978-3-9504500-9-5
  Inhalt: Lieferbar: 11.1.2021 = "Wenn man sich viele Jahrzehnte mit der Verfassung beschäftigt hat, so hat man so seine Erfahrungen. Man hat nicht nur gerade, sondern auch schräge Gedanken. In diesem Buch sind beide enthalten." (Manfried WELAN)
"Die Republik Österreich war durch Brüche und Umbrüche gekennzeichnet. Das spiegelt sich auch in ihrer Symbolik wieder. Dieses Buch zählt sie auf: Wappen, Fahnen, Hymnen und politische Denkmäler." (Peter DIEM)
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Ernst Karl WINTER †

(* 1.9.1895 in Wien, † 4.2.1959 ebenda), war Sozialhistoriker, Philosoph und wichtiger politischer Publizist in der Zeit des autoritären Ständestaats. In Büchern, von ihm selbst herausgegebenen Zeitschriften und zuletzt als dritter Vizebürgermeister von Wien (1934-36) setzte er sich für die Versöhnung des Regimes mit der sozialdemokratischen Arbeiterschaft ein. Als Legitimist und begeisterter Österreicher wurde er jedoch 1936 von deutschnationalen Kräften ausgeschaltet. Wenige Tage vor dem „Anschluss“ Österreichs gelang es ihm, mit seiner Frau und seinen sieben Kindern über die Schweiz in die USA zu emigrieren. Erst 1955 gelang ihm die Rückkehr nach Österreich. Als akademischer Lehrer konnte er aber nicht Fuß fassen, obwohl er sich noch im Jahr seiner Rückkehr an der Universität Wien für Soziologie habilitierte.

Generell waren Ernst Karl Winters Publikationen von seinem katholischen Glauben, der platonischen Philosophie und seiner schon früh gegen den Nationalsozialismus eingestellten politischen Linie gekennzeichnet. Er war ein Verfechter einer „sozialen Monarchie“ und der unbedingten Eigenständigkeit Österreichs. Seine Ideen beeinflussten u. a. den bekannten Soziologen August Maria Knoll und den Gründer der Paneuropa-Bewegung, Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi.

Nähere Informationen zum Leben und Wirken sowie weiterführende Literatur finden sich im Artikel „Winter, Ernst Karl“ in: http://austria- forum.org.
"Ernst Karl Winter, Politiker, Soziologe, Historiker"
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Prof. Dr.Gérard Grelle, EHIC / Limoges zu Ernst Karl WINTER:
Ernst Karl Winter (1895-1959) gilt heute als Randfigur der österreichischen Zeitgeschichte. Sein Name erscheint in sehr wenigen Büchern…. und doch ...
Als 1926 alle repräsentativen politischen Kräfte des Landes lautstark die Bindung des Landes an Deutschland forderten und gleichermaßen die „deutsche“ Identität des Landes bekräftigten, veröffentlichte Ernst Karl Winter mit mehreren legitimistischen Intellektuellen die „österreichische Aktion“, eine der ersten Schriften, die versuchten, eine von der deutschen Identität abweichende österreichische nationale Identität zu definieren.

1932 wurde die nationalsozialistische Gefahr immer dringlicher. Winter gründete einen Verlag, den "Gsur-Verlag", der literarische Werke veröffentlichte, die auf der schwarzen Liste des konservativen christlich-sozialen Regimes standen, sowie rücksichtslose Broschüren, die die Perversität der nationalsozialistischen Ideologie anprangerten.

1933: Hitler kommt Ende Januar an die Macht. Am 4. März beseitigte die christlich-soziale Regierung das Parlament und machte sich auf den Weg zu einem autoritären System. Winter veröffentlicht nacheinander zwei offene Briefe an Bundespräsident Miklas, in denen er die Abschaffung des Parlaments als "Staatsstreich" bezeichnet und den Bundespräsidenten auffordert, die verfassungsmäßige Legitimität unverzüglich wiederherzustellen.
Gleichzeitig gründete er eine kritische politische Rundschau, die "Wiener Politischen Blätter", in der er die Haltung der Parteien, vor allem aber der Regierung, hinterfragte und ständig vor der nationalsozialistischen Gefahr warnte. Die Rundschau erschien drei Jahre lang, bevor sie wegen ihrer antinationalsozialistischen Positionen verboten wurde, insbesondere nach der Unterzeichnung des Wien-Berlin-Abkommens, as Österreich zum "zweiten deutschen Staat" machte.

Februar 1934: Bürgerkrieg in Österreich, Unterdrückung durch das autoritäre Regime von Bundeskanzler Dollfuss, Todesurteile! Winter interveniert öffentlich beim Kanzler und bittet um Gnade für die Verurteilten. Vergebens! Im Gegenzug stellte ihm der Kanzler eine unmögliche Aufgabe: die Arbeiterklasse mit dem autoritären Regime zu versöhnen. Winter, der Monarchist, verbirgt seine Sympathien für die sozialdemokratische Linke nicht; er wird im November 36 aus dem Amt entfernt.

März 1938: Deutsche Truppen fallen in Österreich ein; das ist der Anschluss. Winter wanderte in die USA aus, wo er versuchte, eine Regierung des österreichischen Exils zu organisieren, und veröffentlichte das "Austrian Bulletin in the USA". Desillusioniert zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück und verfasste mehrere Manuskripte zur Geschichte und Identität Österreichs. Er kehrte erst 1955 nach Österreich zurück.

Können wir zu seiner Zeit einen engagierteren Forscher und Politiker finden?

Gérard Grelle, EHIC /